Kreistagsfraktion der Freien Wähler informiert sich über die Situation der Kliniken des Landkreises und das Ärztehaus in Vaihingen/Enz.

Fraktionsvorsitzender Rainer Gessler: „Mit dem Ärztehaus ‚Vaisana‘ in räumlicher Verbindung zum Krankenhaus Vaihingen wurde die ärztliche Versorgung in Vaihingen und Umgebung verbessert.“

Am Donnerstag (14. Februar 2008) besuchte die Kreistagsfraktion der Freien Wähler das Krankenhaus Vaihingen/Enz um in einem Gespräch aktuelle Entwicklungen mit dem Geschäftsführer Edwin Beckert und die medizinische Geschäftsführerin Dr. Andrea Grebe zu diskutieren. Anschließend fand ein Rundgang durch das neue Ärztehaus „Vaisana“ mit dem Geschäftsführer Dr. Christoph Schöll statt. „Mit dem Ärztehaus „Vaisana“ in räumlicher Verbindung zum Krankenhaus Vaihingen wurde die ärztliche Versorgung in Vaihingen und Umgebung verbessert“, erklärte Fraktionsvorsitzender Rainer Gessler. Diese neu geschaffene Einrichtung sei für den weiteren Bestand des Krankenhauses Vaihingen von großer Bedeutung. Denn Häuser dieser Größenordnung würden im hart umkämpften Gesundheitsmarkt selbst im Verbund nur dann überleben, wenn sie sich ständig weiter entwickeln und dem Markt anpassen würden. „Für die Bürger sind diese wohnortnahen Häuser aber von großer Bedeutung“, so Gessler. Deshalb bleibe es eine Daueraufgabe aller Verantwortlichen auch unter sich ändernden Rahmenbedingungen das wirtschaftliche Überleben sicherzustellen.

„Das Vaihinger Ärztehaus angegliedert an das Krankenhaus mit seinen 60 Betten ist modellhaft für Baden-Württemberg“, erklärte Fraktionsmitglied und Oberbürgermeister Gerd Maisch. Die 14 in ihren Praxen selbstständigen Ärzte, weitere angegliederte Dienstleistungen und eine Apotheke würden die betriebswirtschaftliche Optimierung vieler Vorgänge ermöglichen. Durch die weiter bestehende Arzt-Patientenbeziehung seien schon im ersten Jahr des Bestehens die Patientenzahlen gestiegen. Durch die Mitnutzung der Krankenhausstrukturen, wie in den Bereichen Röntgen, Labor und ZentralOP würden sich positive Effekte für beide Seiten ergeben.

Im Kreis Ludwigsburg würden rund 60.000 Patienten und durch die Verbindung zum Enzkreis rund 78.000 Patienten in den Krankenhäusern der Klinken Holding behandelt. Nachdem in den letzten Jahren konsequent durch Rationalisierung und Zusammenarbeit im Verbund der Kliniken Einsparungen erzielt wurden. Seien nun diese Möglichkeiten weitgehend ausgereizt. „Es müssen Bund und Land die Existenzgrundlage der Krankenhäuser sichern“, so Kreisrat und Aufsichtsrat der Kliniken Adolf Eisenmann.


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